StoppDemo #MobilitätswendeJetzt – Lobauautobahn & Stadtstraße verhindern!

Als Klimabewegung wollen wir gemeinsam alles dafür geben, um die geplanten fossilen Straßenbau-Projekte zu verhindern. In Zeiten der Klimakrise brauchen wir eine echte Mobilitätswende, statt milliardenhohe Investitionen in mehr Beton für Autoinfrastruktur. Nach der erfolgreichen Raddemo im April geht es nun zu Fuß in der Stadt weiter. Schließe dich unserem bunten Protest an:

FR, 28. Mai, ab 13 Uhr

Schwarzenbergplatz

#LobauBleibt #MobilitätswendeJetzt

Klimastammtisch

Einladung zum 1. Klimastammtisch der Grandparents For Future

Wann: Mittwoch, 9.6.2021, 19.00 – 20.30
Wo: Zoom Meeting
Thema: Wir können etwas bewegen!

Wir alle wissen, dass wir auf unserem Planeten – nicht nur bildlich gesprochen – wegen des Klimawandels wie in einem brennenden Haus leben. Informationen zu den Ursachen und möglichen Strategien gibt es zuhauf und sie sind uns allen gut bekannt. 
Aber die dringend notwendigen und wirksamen politische Maßnahmen werden noch zu wenig und zu zögerlich ergriffen. Stattdessen wird gern an die Verantwortung des Konsumenten appelliert und auf die notwendige Ausgewogenheit der Maßnahmen hingewiesen, womit häufig genug nur Partikular-interessen geschützt werden sollen. Entscheidende Wirkung beim Klimaschutz wird aber nur erzielt, wenn jetzt schnell Gesetze beschlossen und dann auch konsequent umgesetzt werden. Das hat das Antirauchergesetzt gezeigt, ebenso wie viele internationale Beispiele in puncto Umweltschutz.
Sind Sie die jetzige Halbherzigkeit, dieses Spiel auf Zeit und diese schönen Worte anstatt konsequenten Handelns genauso leid wie wir? Dann kommen Sie und diskutieren Sie mit, wie wir gemeinsam wirksam aktiv werden, wie wir den Druck auf die Regierung und die Parteien erhöhen und ihnen die Dringlichkeit der Situation immer wieder nahebringen können.
Wir freuen uns auf spannende Gespräche mit Ihnen!

Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an: info@grandparentsforfuture.at.
Der Zoom-Link wird Ihnen rechtzeitig zugeschickt.

Die Wirtschaftskammer Österreich muss ihre Blockadepolitik aufgeben!

Der Nationalrat diskutiert derzeit den ambitionierten Entwurf des Klimaschutzgesetzes. Es ist schlichtweg unverständlich, dass die Wirtschaftskammer Österreich diese Klimaschutzpläne als “überambitioniert”, noch schlimmer, als “untragbar” bezeichnet. Gerade die zentrale Maßnahme zum Klimaschutz, die Reduktion der Treibhausgase, sei problematisch, da es zu “Verwerfungen” kommen werde und das Ganze “enorm teuer” sei. Diese Argumentation blendet jedoch die viel höheren Folgekosten des Nicht-Handelns vollkommen aus (Kostenwahrheit!).

Wir, vertreten durch die Grandparents For Future, haben verstanden, dass wir jetzt SOFORT handeln müssen. Wir lassen das Argument, Klimaschutz sei wirtschaftlich nicht machbar, nicht gelten. Die Wissenschaft zeigt auf, dass eine ökosoziale Transformation machbar ist.

Das bahnbrechende Urteil des deutschen Verfassungsgerichts hat unsere Verant-wortung für die Zukunft der kommenden Generationen deutlich aufgezeigt. Wollen wir in Österreich auch ein Gerichtsurteil abwarten? Wir sollten besser schon im Vorfeld aktiv werden! Hier ist die Politik gefordert, das Nötige möglich zu machen.

Wir als Grandparents For Future erwarten von der Wirtschaftskammer Österreich in diesem Sinne ein lösungsorientiertes und verantwortungsvolles Handeln!

STOPP für Stadtstraße und LOBAU-Tunnel!

Die Allianz Fridays For Future fordert den sofortigen Stopp des Autobahnprojektes “Stadtstraße – Spange Aspern – A1 Ausbau – Lobautunnel”

Der Klimaschutzbericht des Rechnungshofs vom April 2021 zeigt auf, dass Österreich seine Klimaschutzziele eindeutig verfehlt. Es ist eines von sechs Ländern mit steigenden Treibhausgas-Emissionen. EU-weit hingegen sanken diese Emissionen relativ zu 1990 um 23 %. Der Verkehr ist dabei laut Rechnungshofbericht mit der Zielvorgabe von 44 % für 2020 der anteilig größte Emittent von Treibhausgasen. 

Der EU Green Deal weist als einen seiner Hauptaktionspunkte die Schaffung und Förderung von nachhaltigem Verkehr auf. Dazu gehört die Steigerung des Anteils der Bahn am Personen- und Güterverkehr.

Die EU hat im April 2021 die Klimaziele 2030 nachgeschärft (mindestens 55 % Reduktion der Treibhausgase). Der Entwurf des neuen österreichischen Klimaschutzgesetzes sieht eine Reduktion der Treibhausgase um 50 % bis 2030 vor. 

Die Reduktion des Straßenverkehrs, sowohl des Personen- als auch des Güterverkehrs, muss damit ein wesentlicher Bestandteil der umzusetzenden Maßnahmen sein.

Umso unverständlicher ist es daher, dass Österreich, und hier vor allem die Gemeinde Wien, nun mit der Umsetzung eines gewaltigen Straßen- und Autobahnprojektes (Stichwort “Stadtstraße – Spange Aspern – S1 Ausbau – Lobautunnel”) beginnt, das den Osten des Landes an die bereits bestehende Transeuropa-Magistrale Danzig – Triest anbinden soll. Diese führt als Straßen- und Bahnverbindung von Polen über Tschechien, die Slowakei und Ungarn nach Süden.

Dieses geplante Straßenprojekt wird nicht zur vielfach versprochenen Verkehrsentlastung führen. Stattdessen wird das Verkehrsaufkommen, wie viele Studien zeigen, sowohl durch Transit als auch durch lokalen Verkehr zunehmen. 

Zahlreiche fachlich belegte Argumente im Kontext von Natur- und Klimaschutz, die allen Beteiligten bekannt sind, sprechen gegen dieses Projekt. Beispielhaft sei hier die Gefährdung des Grundwasserspiegels und der Trinkwasserversorgung in der Lobau angeführt, ebenso wie die Zersiedelung des Marchfeldes in Kombination mit weiträumiger Bodenversiegelung, zunehmendem Verkehr und dem Verlust von Naturgebieten und dem weiteren Rückgang der Artenvielfalt.

Auch in Hinblick auf die psychische und körperliche Gesundheit der Bevölkerung spricht alles ganz klar gegen den weiteren Ausbau von Straßen- und Autoverkehr: Lärmbelastung, Erkrankungen der Atemwege und des Herzkreislaufes, erhöhtes Krebsrisiko und erhöhte Unfallgefahr sind nur einige der vielen schwerwiegenden Folgen des geplanten Projektes.

Uns allen ist bewusst, dass wir jetzt sofort “ohne Wenn und Aber” die anstehenden Klimaschutz-maßnahmen umsetzen müssen. Das Lobau-Tunnel-Projekt wurde zu einer Zeit geplant, in der Klimaschutz noch kein Thema war, ganz nach dem Motto: “mehr Verkehr  –  mehr Wirtschaft”. Ein solches Motto ist mittlerweile aber nicht mehr tragbar. 

Daher ist es schlichtweg unverantwortlich, nun dieses Projekt, mit all seinen fatalen Auswirkungen auf Umwelt und Klima und damit auf uns Menschen, zu beginnen. Dies spräche dem Versprechen Hohn, alles für den Klimaschutz zu tun! Hier werden allein 460 Millionen Euro für 3,2 km Stadtstraße verbaut. Mittelfristig sind für das gesamte Projekt 2,1 Milliarden Euro geplant. Die selbsternannte “Klimamusterstadt Wien”, der Bund und das Land Niederösterreich müssen diese Summen stattdessen zukunftsgerichtet in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und in Anpassungs-maßnahmen gegen die Klimaerhitzung investieren.

Wir als Allianz von Fridays For Future fordern daher alle Verantwortlichen in Wien, im Bund und Niederösterreich auf: 

Stoppen Sie jetzt sofort dieses klimaschädliche Projekt!

Investieren Sie stattdessen in den Klimaschutz der Stadt Wien, in klimaschonende Verkehrsberuhigung und den Ausbau des öffentlichen Verkehrsangebots in der betroffenen Region!

NÖ muss jetzt dem 1-2-3 Klimaticket zustimmen

Wir fordern das Land NÖ auf, umgehend seine ablehnende Haltung gegen das von der Bundesregierung geplante 1-2-3-Ticket aufzugeben und stattdessen die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen. Parallel dazu müssen öffentliche Verkehrsmittel und weitere bedarfsorientierte Lösungen wie zum Beispiel Car-Sharing zukunftsorientiert ausgebaut werden.  Dieses Ticket ist ein „Meilenstein in der Verkehrspolitik“, der rasch verwirklicht werden muß.

Machen wir Druck auf die NÖ Landesregierung! Zusammen schaffen wir es! Unterzeichnet daher unsere Petition an die NÖ Landesregierung!

Die Klimakrise ist auch eine Krise der Grund- und Menschenrechte

Fridays For Future bitten um Unterstützung für die europäische Klimaklage gegen Österreich: 

Österreich muss vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte! #FightForYourHumanRight

Ab heute ist es offiziell: Fridays For Future Austria tut sich mit Mex und Harvard-Anwältin Michaela Krömer zusammen, um Österreich vor Gericht zur Verantwortung zu ziehen. Denn der Staat schützt unsere Gesundheit und Leben nicht vor der Klimakrise, obwohl sich Österreich zum Schutz dieser Menschenrechte verpflichtet hat. 

Unsere Rechte müssen einen Schutz vor der größten Bedrohung der Menschheit bieten! Staaten müssen für die Vernachlässigung ihrer Pflichten geklagt werden können! Hilf mit, die Europäische Klimaklage erfolgreich zu machen und einen Präzedenzfall zu schaffen, der Klimaschutz weiterbringt!

So kannst du helfen:

Um die Verfahrenskosten zu decken, haben wir ein Crowdfunding organisiert. Du hast beim letztens beim Einkaufen ein paar Euro gespart? Sehr schön, hilf mit und Spende einen kleinen Betrag. Jede Spende zählt! 

Verbreite die Europäische Klimaklage auf Social Media und erzähl deiner Familie und Freund*innen davon!

Mehr Infos unter klimaklage.fridaysforfuture.at

 Video ansehen Mehr erfahren

Umsetzung Klimavolksbegehren

Der Umweltausschuss diskutiert derzeit die Umsetzung der Forderungen des Klimavolksbegehrens. Am 9. März soll darüber er im Ausschuss abgestimmt werden. Österreich braucht jetzt ein umfassendes Klimaschutsgesetz. Die Allianz von Fridays For Future unterstützt die Forderungen des Klimasvolksbegehrens. Die Allianz fordert nun die Bundesregierung und den Umweltausschuss auf, als von uns gewählte Mandatar*innen ihrer Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft gerecht zu werden! Sie müssen diesen riesigen, aber dazu notwendigen Schritt mit Mut und Entschlossenheit wagen. Es geht um die Zukunft unserer Welt, um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder!

Ihr könnt das KVB nun unterstützen, indem Ihr Euch bei Mail For Future 2-3 konkrete Forderungen aussuchen, und von dort aus in einer Email an Kanzler, Vizekanzler und die Abgeordneten des Umweltausschusses deren Umsetzung fordern. So helft Ihr den notwenigen Druck in den Verhandlungen aufrecht zu halten.

Klimavolksbegehren im Endspurt

Der Umweltausschuss erarbeitet derzeit den Antrag an den Nationalrat zum Klimavolksbegehren (KVB).
Es gibt mittlerweile ein Bekenntnis zu einem Mehrparteienantrag von SPÖ, NEOS und Grünen. Auch die ÖVP hat in einer Aussendung ihre Bereitschaft zur Umsetzung unterstrichen.
Das ist der erste unglaubliche Erfolg! Jetzt bleibt die Frage, wie viele der Forderungen in diesen Antrag kommen und wie konkret er wird (inhaltlich und zeitlich).
Ihr könnt das KVB nun unterstützen, indem Ihr Euch bei Mail For Future 2-3 konkrete Forderungen aussuchen, und von dort aus in einer Email an Kanzler, Vizekanzler und die Abgeordneten des Umweltausschusses deren Umsetzung fordern. So helft Ihr den notwenigen Druck in den Verhandlungen aufrecht zu halten.

Petition „Natur statt Beton“

Die extreme Verbauung unseres Landes zerstört unsere Umwelt, beschleunigt die Klimakrise und belastet die Gesundheit der Menschen. Lebensraumzerstörung, Artensterben, Verlust unserer Lebensgrundlage, Überhitzung der Städte und eine immer größere Verkehrslawine sind nur einige der Folgen des Flächenfraßes.

Bitte unterschreibt dies Petition

Bildergebnis für natur statt beton

Fordern Sie eine strenge Sorgfaltspflicht für EU-Unternehmen

Die Konzernlobby in Brüssel läuft Sturm — denn nach jahrelangem Kampf haben wir es geschafft: Die EU arbeitet an einem Gesetz, dass Unternehmen zu mehr Verantwortung für Umwelt und Menschenrechte zwingt.

Für Bayer, Shell und Co wiegt diese Niederlage schwer — deshalb versuchen Lobbyist*innen jetzt, das Gesetz zu verzögern und mit Schlupflöchern zum zahnlosen Papiertiger zu machen.

Wird die EU endlich zur Umweltschützer*in?
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