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Stadtautobahn – Offene Fragen an Bürgermeister Ludwig und Stadträtin Sima

Wien will beim Klimaschutz Vorreiter sein… beharrt aber auf unbestritten klimaschädlichen Straßenprojekten aus dem letzten Jahrhundert!
WARUM ignoriert Wien wissenschaftlich erarbeitete Fakten?
WARUM droht Wien Wissenschaftler*innen, deren Job es ist, Fakten zu erarbeiten und zu vertreten, mit SLAPP-Klagen?
WARUM spricht Wien von “Gesprächsbereitschaft”, und läßt Gespräche mit den jungen Klimaaktivist*innen scheitern, die für ihre Zukunft kämpfen und daher über Klimaschutz-gerechte Planungskonzepte aus der Wissenschaft sprechen wollen? War diese “Gesprächsbereitschaft” nur Ablenkung vom unreflektierten “weiter so wie geplant”? Bürgergespräche als Plazebo?
WARUM wird mit selektiver Interpretation der Wohnungszahlen (60.000 vs. 17.500) als Basis für die “erforderliche  Stadtstraße” argumentiert?
WARUM wurde bei der Räumung mit so großer Härte vorgegangen (Pfefferspray, Schlagstöcke, Handschellen)?
WARUM wurden sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel rund um die Baustelle unterbrochen und u.a. Beobachter*innen der Zugang verwehrt?
WARUM hat Wien solche Angst vor der Öffentlichkeit?
WARUM hat die Gemeinde Wien in der Entwicklung der Donaustadt und Seestadt Aspern ganz auf den Privatverkehr gesetzt und den öffentlichen Verkehr völlig vernachlässigt? WARUM wurde die Straßenbahnlinie 317 in den 70er Jahren eingestellt und damit die Orte Aspern und Essling der Verkehrshölle ausgeliefert?WARUM wurde die U2 erst mit 20 Jahren Verspätung eröffnet und die Donaustädter an die Nutzung eines privaten PKW gewöhnt? WARUM hat die Schnellbahn noch immer unattraktive Intervalle wie vor 30 Jahren und warum wurden zwei Stationen überhaupt aufgelassen?WARUM gibt so schlechte öffentliche Verbindungen innerhalb der Donaustadt?WARUM gibt es jetzt noch kein Konzept für die Errichtung hochrangiger öffentlicher Verkehrsmittel (z.B. U-Bahnen) in den nächsten 10, 15 Jahren, wo man doch mit einem massiven Bevölkerungswachstum rechnet WARUM ist die Gemeinde Wien so stolz darauf, dass ein Siedlungsgebiet, das etwa so groß wie Linz ist (immerhin drittgrößte Stadt von Österreich), nur von einer einzigen U-Bahn und ein paar lächerlichen Straßenbahn- und Buslinien erschlossen wird?  
WARUM stellt Wien einen Klimaplan vor und hält doch an dem klimaschädlichen Projekt Stadtstraße fest?
Wien will beim Klimaschutz Vorreiter sein … aber so kann man Klimaschutz angesichts der Klimakrise nicht machen!
Es ist enttäuschend, aber wahr: Wien ist so kein Vorreiter beim Klimaschutz…

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Offener Brief an Stadträtin Ulli SIMA

Sehr geehrte Frau Sima,

Die Faktenlage – zusammengestellt von den Scientists for Future – ist ganz klar. Das Stadtstraßenprojekt ist in seiner geplanten Form unsinnig. Es widerspricht mit seinen Auswirkungen klar den Klimazielen, die sich die Stadt Wien selbst gesetzt hat. 

Die Protestaktion der Lobauaktivist*innen weist seit fünf Monaten mit der Besetzung der Baustellen darauf hin. Sie suchen dazu das Gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt Wien, insbesondere mit Ihnen, Frau Stadträtin Sima. Bei diesem Gespräch sollte es um eine Reevaluierung des Projekts vor dem Hintergrund der Wiener Klimaschutzziele gehen. 

Das gestrige Gespräch zwischen Ihnen und der Delegation der Lobaubleibt-Bewegung hat gezeigt, dass die Stadt Wien am Klimakiller Stadtautobahn festhalten will. Sie waren nicht bereit, über fundierte alternative Konzepte zu reden. Ihnen geht es ausschließlich um die friedliche „Beendigung des Konfliktes“, also dem schnellstmöglichen Baubeginn. Schwer enttäuscht verließ die Delegation mit Verkehrswissenschaftler Ulrich Leth (TU Wien) nach diesem Gespräch das Rathaus. Und enttäuscht sind auch wir alle, denen der Klimaschutz am Herzen liegt.

Es ist unverständlich, dass sich die Stadtregierung weigert, die von der Wissenschaft erarbeiteten Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Unverständlich und inakzeptabel in diesem Zusammenhang, dass Wissenschaftler wegen ihres Jobs, dem Fakten-basierten Arbeiten und Argumentieren, mit SLAPP-artigen Klagsdrohungen bedacht werden. Warum wird mit nachweislich falschen Zahlen argumentiert? Warum gibt es keinerlei Bereitschaft, die Stadtentwicklungspläne aus dem letzten Jahrhundert im Sinne des heute dringend erforderlichen Klimaschutzes zu überarbeiten? Der neueste Klimafahrplan der Stadt Wien zeigt deutlich, dass wesentliche Aspekte der Mobilitätsplanung immer noch ignoriert werden.

Wir appellieren an Sie und die Stadtregierung Wien: Denken Sie um, seien Sie bereit für zukunftsweisende Konzepte, gehen Sie mutig voran. Die jetzt dringend notwendige klimagerechte Überarbeitung des gesamten Entwicklungskonzeptes – Wohnbau, Wirtschaft und Mobilität – kostet wohl Zeit und Geld. Aber Ihr „weiter so wie geplant“ geht zu Lasten unserer Kinder und Enkelkinder! Bitte denken Sie an deren Zukunft!

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Offener Brief an Bürgermeister Ludwig und die Stadtregierung Wien

Wir Grandpartents for Future sind schockiert: Am 10. Dezember bedachte Wiens Bürgermeister Ludwig etliche anscheinend willkürlich ausgewählte Klimaaktivist*innen des Lobau-Protestcamps Baustelle Hausfeldstraße – alias „Camp Wüste“ – mit Klagedrohungen. Die kolportiere “Millionenklage”, so diese Infos korrekt sind,  wäre für die Betroffenen , u.a. junge Aktivisten von Fridays For Future, den Jugendrat, und wohl auch Mitarbeiter*Innen von System Change not Climate Change, Greenpeace und Südwind, existenzschädigend, eventuell sogar vernichtend. Details zu dieser Klagedrohung sind zu klären.

Die vorwiegend jungen Leute haben sich gewaltfrei und unter eigenen Opfern für den Kampf gegen die Klimakrise eingesetzt. Friedlicher Protest ist eines der Grundrechte in unserer Demokratie unddarf auch nicht dem Mantra “Wachstum”geopfert werden!  Wir lehnen dieses undemokratische Vorgehen von Bürgermeister Ludwig ab. Der gewaltfreie Protest der Zivilgesellschaft darf nicht kriminalisiert und mit solchen drastischen Methoden unterbunden oder gar bestraft werden.

Die Scientists for Future Wien weisen in einer Stellungnahme eindringlich darauf hin, dass das Vorhaben Stadtstraße nicht mit den Klimazielen vereinbar ist, die sich die Stadt Wien selbst gesetzt hat. Ein weiterer Ausbau des Straßennetzes, wie ihn die Stadt Wien plant, würde zu einer Zunahme der Verkehrsbelastung führen. Sozialer Wohnbau darf nicht vom Bau neuer hochrangiger Straßen abhängig gemacht werden.

Wir fordern daher Bürgermeister Ludwig und die Stadtregierung  Wiens auf, mit allen Beteiligten für die Stadtstraße ein neues Konzept zu erarbeiten, das entsprechend re-dimensioniert alle Verkehrsträger inkludiert und den selbst gesetzten Klimazielen entspricht.

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Offener Brief an Bundeskanzler Schallenberg

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Schallenberg,

Der Zustand des Klimas und die Entwicklung der Klimakrise wird immer bedrohlicher. Wir Großeltern machen uns daher zunehmend Sorgen um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Wir denken mit großem Kummer an das, was durch den Klimawandel auf die kommenden Generationen zukommen wird.

Wir können und wollen daher nicht länger untätig zusehen, wie die immer dringender werdenden Klimaschutzmaßnahmen mehr oder weniger halbherzig angegangen werden, wie mit fadenscheinigen, sogar falschen Argumenten ein sofortiges Handeln blockiert wird. 

Die Wissenschaft hat klar formuliert, was für den Klimaschutz erforderlich ist. Aber es fehlt bisher der politische Wille zur Durchsetzung der notwendigen Maßnahmen. Selbst die englische Königin hat davon gesprochen, wie leid sie es sei, dass Staatenlenker zwar von Klimaschutz sprechen, aber nicht handeln. Gehören Sie, Herr Bundeskanzler, zu den Akteuren, den Protagonisten, nicht zu diesen Versagern der Geschichte!

Sie sind neu in Ihrem verantwortungsvollen Amt und haben geschworen, dem Wohle des österreichischen Volkes zu dienen. Damit treten Sie in Ihrem Verantwortungsbereich aus dem Schatten der ÖVP und parteipolitischer Interessen heraus und sollten wahl- und macht-taktische Überlegungen zu Gunsten der bestmöglichen Gestaltung der Zukunft zurückstellen.

Dafür bietet der bevorstehende Klimagipfel in Glasgow eine hervorragende Gelegenheit, denn hier geht es um die Überlebensmöglichkeiten auf unserem Planeten insgesamt. Wenn nicht mutige und entscheidende Schritte im Kampf gegen die Klimakatastrophe unternommen werden, dann werden die Flüchtlingswelle von 2016 und die bereits erlebten Dürreperioden, Unwetter und Überschwemmungen wie harmlose Anfänge dessen erscheinen, was dann auf uns zukommt.

Herr Bundeskanzler, als Eltern und Großeltern fordern wir Sie auf, zu den Vorkämpfern mutiger Maßnahmen zu gehören. Klimaschutz betrifft alle Bereiche unserer Gesellschaft und unseres Lebens. Damit ist die gesamte Bundesregierung in der Pflicht. Lassen Sie es nicht zu, dass die Verantwortung für den Klimaschutz wie eine heiße Kartoffel im Kreis herum geschoben wird nach dem Motto, das gehöre nicht in den Kompetenzbereich des jeweiligen Amtes. Lassen Sie es nicht zu, dass der Klimaschutz von den üblichen Bremsern blockiert wird, die nur ihre kurzfristigen Partikularinteressen im Sinn haben, aber nicht an das Gesamtwohl denken. Dieses Denken hat uns in die Klimakatastrophe getrieben. 

Wir alle, ob als Politiker*innen, Bürger*innen, Zivilgesellschaft, Eltern oder Großeltern, jedermann ist verantwortlich für die Zukunft unserer gemeinsamen Welt, für die Welt, die wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen. Auch Sie haben Kinder, bitte denken Sie an deren Zukunft.

Herr Bundeskanzler, gehen Sie mutig und ambitioniert voran. Sie haben jetzt die Chance, einen wirklichen Neuanfang zu schaffen. Nutzen Sie diese!

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Österreichische Solarpreise von Eurosolar Austria

 

Eurosolar Austria hat am 23.10.2021 im schönen Rahmen des Ocean Sky im Haus des Meeres, die österreichischen Solarpreise vergeben.

Samstag 23.10. hat der Verein Eurosolar Austria den österreichischen Solarpreis 2021 Verleihung im Haus des Meeres, mit viel Sonnenenergie für 10 tolle Projekte und 2 Spezialpreise!

Einer der österreichischen Solarpreise für Städte und Gemeinden ging ua. an
Bildungscampus Aspern Nord Solare Energieversorgung
für ganzjährig höchsten Nutzungskomfort Stadt Wien –
Energieplanung, Thomas Kreitmayer, MSc.
Dieses Projekt gewann auch einen europäischen Solarpreis!

Video der Österreichischen Solarpreisverleihung. c Verein Eurosolar

Martin Litschauer hat die Klimaministerin vertreten und die Klimastrategie kurz umrissen!

Grandparents unterstützen die Energiewende für eine enkerltaugliche Energiezukunft!

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Stop Lobau-Autobahn

Liebe GrandParentsforfuture,


unsere Kinder sind auf dem Protestcamp „Stop die Lobauautobahn“.

#stoplobauautobahn

GrandParents unterstützen Camp #stoplobauautobahn


https://www.youtube.com/watch?v=QdreXASTx4A


Wir sollten sie jetzt unterstützen! Kommen wir zur Baustelle, sind dabei, beobachten, damit alles gewaltfrei abläuft, die Polizei sich ordentlich verhält.In Hainburg war die Unterstützung der Jungen durch die Älteren ein zentrales Element, das damals die Hainburger Au gerettet wurde!


Die Baustellenbesetzung der Vorarbeiten zu einer „Stadtstraße Aspern“ auf der Höhe der Hirschstettenstraße 44 und das Protestcamp in der Parkanlage Anfanggasse gehen weiter und brauchen Unterstützung! Auch wenn ihr nur kurz vorbei kommen könnt, seid ihr sehr willkommen! https://www.youtube.com/watch?v=QdreXASTx4AQuelle: https://www.facebook.com/StopLobauAutobahn

Mein Vorschlag:
wir treffen uns im CAMP #stoplobauautobahn, Anfanggasse, 1220 Wien
Klimaschädliche Projekte müssen verhindert werden!

Freue mich auf eure Rückmeldung.
#ACTNOW #Fridaysforfuture #stoplobauautobahn

Generation Earth, Greenpeace, ÖH, Fridaysforfuture, GrandParentsforfuture unterstützen das Camp #stoplobauautobahn

Heide Sequenz Gemeinderätin Wien, Lukas Hammer Nationalrat waren und sind immer wieder anwesend!

Club of Rome Report: Wie sich die Menschheit jetzt noch retten kann

„Die Grenzen des Wachstums“ erschütterte die Fortschrittsgläubigkeit der Welt. Nun präsentiert der Club of Rome erneut einen Report. Diesmal geht es um entscheidende Maßnahmen, mit denen sich noch eine lebenswerte Zukunft der Menschheit erreichen ließe.

Fünf außerordentliche Kehrtwenden:

Beendigung der Armut, Beseitigung der eklatanten Ungleichheit, Ermächtigung der Frauen, Aufbau eines für Menschen und Ökosysteme gesunden Nahrungsmittelsystems, Übergang zum Einsatz sauberer Energie.